Wenn man, so wie ich, seit längerer Zeit nicht mehr beim Frisör war, fragt man sich, zu welchem man gehen soll? Zu dem, bei dem immer leer ist, wenn man vorbeispaziert. Wobei leer nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal ist. Voll aber auch nicht. Na ja, wenigstens wirken die Angestellten freundlich, wenn sie einem durchs Schaufenster sehen.
Ich muss zwar nicht zu einem Casting, werd’ aber die überzeugte Dringlichkeit nicht los, diesen wichtigsten Punkt von allen, nächste Woche abarbeiten zu müssen. Mein aktuelles, schräges Haarwerk soll ja nicht in ein körperliches Defizit ausarten und säuerliche Zustände bei meinen Mitmenschen auslösen.








