Archiv für Eltern

Ungesunde Gespräche

Posted in Sportlich with tags , , , , , , on März 6, 2008 by monokel

Mitmenschen, die jede freie Minute mit substanzlosestem, vermeintlich, wichtigem Geschwätz füllen müssen, sind schon was Besonderes, weil sie was Besonderes können. Durch Zuschwatzen, Gesichtslähmungen auslösen. Vor allem dann, wenn man nicht oder schlecht ausweichen kann. Als Betroffener wird man mürbe, geplättet und man denkt über Fehler in der Evolution nach. Man fühlt sich wie ein Schuldiger, der Schlimmes getan hat. Zugequasselt werden als brutale Marter. Die nickende Kopfbewegung beim Zuhören, nicht aus lauter Verneigung oder Zustimmung sondern, als Bitte aufzuhören, wird von solchen Individuen nicht registriert. Da nützt das ganze positive Denken über den Redenden Nichts, weil er ja am liebsten sich selber hört.

Solche ungesunden Gespräche schlagen sich bei mir auf meine Emotionalität nieder. Emotionaler Abfall, ganz schlimm sowas. Wenn ich da an meinen ersten emotionalen Abfall denke, als ich meine Eltern zum Erstenmal beim Sex erwischte. Mein Vater nannte diese Stellung immer Presslufthammer. Unheimlich.

Bei mir helfen bei emotionalem Abfall aufgrund von „ungesunden“ Gesprächen immer Gedankenbrücken zu „gesunden“ Gesprächen. Wie zum Beispiel, das Gespräch von Jeff Lebowski mit dem anderen, echten Lebowski und dessen Sekretär in deren Limousine. Da versucht der Dude zu erklären, warum die Geldübergabe im Falle der entführten Bunny Lebowski nicht geklappt hat. Das finde ich komisch und gesund. Sarkasmus und Zynismus lässt sich doch durch Nichts ersetzen ausser durch noch mehr!

Das Handy in Kinderhänden

Posted in Ernsthaft with tags , , , , , , , on Februar 1, 2008 by monokel

So wie es sich zeigt, entsteht hier ein neues, ernsthaftes Problem für Pädagogen und Eltern. Immer wieder liest und hört man, dass Handys unter Schülern zur Demütigung anderer eingesetzt werden. Es werden Aufnahmen von Brutalitäten und sexuellen Handlungen aufgenommen, die einen besonderen Reiz auf die Jugendlichen ausüben. Nicht selten landen diese dann im Internet. Eigentlich sollten die Eltern die Handys der Kinder kontrollieren. Macht wahrscheinlich niemand. Der Zugang zu pornografischem Filmmaterial und Filmen mit Gewaltszenen wird auch immer einfacher. Ein striktes Handyverbot für Jugendliche an Schulen wird nicht ausreichen. Nicht nur die Eltern sind gefordert möglichst früh, die Heranwaschsenden zu schützen. Das muss sich ja nicht in einem Totalverbot zeigen, sondern Aufklärung im Sinne eines verantwortungsvollen Umganges mit Handy, Internet und Rest, nich‘ war?