Ex-UBS-Chef Wuffli zahlt 12 Millionen zurück

Der Ex-Konzernchef der Schweizer Großbank UBS, Peter Wuffli, verzichtet aus Solidarität mit der derzeitigen Konzernspitze auf seine Abfindung in Höhe von zwölf Millionen Franken, obwohl im das vertraglich zu stehen würde. Was für eine edle Geste! Wie ist ein solches Umdenken eines fundamentalen Kapitalisten möglich? Wuffli redet von Solidarität mit der UBS – Spitze. So zeigt er seine Verbundenheit. Verbunden mit den restlichen Ausbeutern. Warum ist er denn nicht mit dem abgebauten Personal der UBS solidarisch? Was ist denn das wirklich für eine Solidarität? Sieht doch eher nach Clique und Seilschaft aus. Eine Krähe hackt der anderen kein Ausge aus. Also mein Mitgefühl haben die Brüder nicht. Ob sie Wuffli, Ospel oder sonstwie heissen, wenn die Über-Herren caritatives Handeln oder christliches Verhalten dem Fussvolke gegenüber zeigen wollen, warum leiten sie ihre weitüberzogenen Gehälter und Boni nicht an diejenigen weiter, die sie wirklich brauchen. 12 Millionen zurück an die UBS, bei den Abschreibungen fällt das nicht auf. Dieses Finanzfiasko wurde doch durch diese nimmersatte Geldgier von Grossbanken wie Lehmann Brothers, UBS etc.. erst ausgelöst. Letzlich sind ja nicht die Gehälter der Manager an der Misere schuld, es macht halt eine schiefe Optik. Die sollen die Ursachen bekämpfen. Keine Spekualtionsgeschäfte mit Öl das nicht vorhanden ist etc. etc… Mehr Kontollen und Richtlinien für Spekulanten. Wie sagte ein UBS-Kleinstaktionär zum Vorstand bei der letzten Generalversammlung:“ Meine Herren, werden sie wieder normal! „

2 Antworten to “Ex-UBS-Chef Wuffli zahlt 12 Millionen zurück”

  1. Diese Geier können allesamt großkotzig auf die Abfindungen verzichten, haben die Kohle ja eh im Sack. Solche Aussagen sind reinste Heuchelei und gehören normalerweise strafverfolgt.
    Und sicher, Recht hast Du, eine menschliche Geste wäre es, hätte er die Kohle echt verteilt, auch wenn es für die meisten nur eine kleine Summe gewesen wäre, aber immerhin ein Anfang.
    Einen angenehmen Abend noch.
    James Blue, Montana

  2. @Jour la vie:
    Das Schlimme ist ja, dass es nicht aufhört. Die machen ja so weiter. Megagehälter und Boni werden ja weiterhion gezahlt. High Risk Geschäfte an den Börsen gehören zum Alltag. Der Kapitalismus zerstört sich selber…:-/

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: